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Praxis am Alten Markt
Alexandra Iwanow
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Schuppenflechte

Die Psoriasis (abgeleitet vom griechischen „Psora“ „Die Schuppe“, und „psao“ „ich kratze“) ist eine sehr häufige, gutartige Hauterkrankung, die auf einer gestörten Verhornung der Haut beruht. Die Zellen der Haut teilen sich rund zehn mal schneller als im normalen Zustand.

Die Ursache für Erkrankung ist noch unklar. Genetische Faktoren spielen jedoch eine wichtige Rolle. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Es werden zwei Formen der Krankheit unterschieden:

  • Typ I: beginnt zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr und nimmt einen schweren Verlauf.
  • Typ II: beginnt in der Regel zwischen dem 35. und 60. Lebensjahr und nimmt einen leichteren Verlauf.

Symptome:

  • scharf begrenzte, gerötete, rundliche Plaques mit charakteristischer groblamellär, silbrig glänzender Schuppung. Die Größe der Plaques variiert von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern.
  • betroffen sind häufig die Streckseiten der großen Gelenke (Knie, Ellenbogen), der behaarte Kopf und die Iliosakralregion
  • häufig Nagelveränderungen: Tüpfelnägel, Ölflecken, Krümelnägel

Diagnose:

Die Diagnose der Psoriasis kann in der Regel aufgrund der typischen Papeln leicht gestellt werden. Des Weiteren gibt es sog. diagnostische Kratzphänomene: Bei Entfernung der Schuppen tritt ein glänzendes Häutchen zutage („Phänomen des letzten Häutchens“). Wird dieses Häutchen entfernt, so treten einige Blutstropfen aus („Blutiger Tau“).

Komplikationen:

  • soziale Isolation durch Unkenntnis der Umwelt
  • selten: Befall der Gelenke mit Zerstörung dieser

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